Paramusix

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Konzert Lodz

Ein prachtvolles Konzert, emphatisch gefeiert.
Im Poznanski Palast, heute der Sitz des Stadthistorischen Museums, das der Geschichte von Łódź der seinen bedeutendsten Bürgern gewidmet ist, fand am 5. November 2012 ein Konzert auf Initiative des Sankt Stanislausordens, auf Einladung vom Großmeister des Ordens, Jan Zbigniew Graf Potocki, statt.
Eine große Zahl von Ordensmitgliedern sowie zahlreiche prominente Gäste, wie auch viele Zuschauer aus ganz Polen und der weiteren Umgebung, selbst aus dem Ausland, füllten an diesem Abend den schönen Konzertsaal, den sogenannten „Spiegelsaal".
Schnell füllte sich der große Saal, nur wenige Sitze blieben frei. Im bunten, abwechslungsreichen Programm tauchten viele berühmte klassische Stücke auf, zum Großteil aus Chopins Werken als Ehrbeweis für diesen Ort.

 

Eröffnet wurde das Konzert unter der  Leitung des "Electronic Virtuoso"  Daniel von Lison mit seinen neu komponierten Werken „Crazy Symphony", „Rondo Classico" und „Chopin del Mar". Er spielte neu  arrangierte Werke von Chopin. Den besonderen Klang gaben dem Abend die mitwirkende Solisten: Silvio d'Anza (Popstar unter den Tenören) und Anna Maria Adamiak, die mit zauberhaften Stimmen unser Herz erwärmten!

Viel zu schnell verklangen die wunderbaren Melodien wie „Va Pensiero", „Nabucco" von Guiseppe Verdi, von Brucia la Terra aus dem Film „Der Pate" aber auch die sehr zu Herzen gehende
Darbietung des „Ave Maria" von Schubert, die im 1. Teil des Konzerts vorgetragen wurden.
Der zweite Teil brachte uns den mitreißenden Auftritt des Daniel von Lison mit Werken als Chopin's „Etüde", „Military Polonaise", oder „Minute Waltz" die alle begeisterte und mit Beifall vom Publikum begrüßt wurden. Die Sopranistin Anna Maria Adamiak glänzte dabei mit einer makellosen Darbietung und beeindruckte mit ihrer kräftigen, glasklaren Stimme mit Melodien aus „My fair Lady", „West Side Story" oder „Jealousy". Diese Stücke gingen tief unter die Haut. Der Star Tenor Silvio d'Anza begeisterte mit hell aufleuchtendem Gesang, und mit anrührendem Timbre in der Stimme, mit neapolitanischen Klängen wie „Funiculi funicula", „O Sole Mio" oder einem mexikanischen Lied „Besame Mucho". Gewiss eine Hommage an des Publikum von Lodz, sie gingen sehr zu Herzen und das Publikum war tief gerührt.
Am Ende des Abends, ergreifend und sehr gefühlvoll, haben dann Anna Maria Adamiak im Duett als Partnerin von Silvio, mit ihren prachtvollen, strahlenden Stimmen das Lied „Time to say goodbye", vorgetragen. Das war der emphatisch gefeierte Abschluss des ersten Konzertes des Daniel von Lison im polnischen Land. Diese Musikkünstler bewiesen in diesem Konzert wieder einmal ihre bemerkenswerte Klasse.
Die überwiegend jungen Artisten haben mit ihrer Teilnahme am diesen Wohltätigkeitskonzert die erfolgreiche Tradition von PARAMUSIX fortgesetzt und ihr Engagement zur Hilfeleistung sehr ernsthaft wahrgenommen.
Dieser „Abend in Łodź" wird für uns ein unvergessliches Ereignis bleiben.

 

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